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Hausstaubmilbe

Die Hausstaubmilde, auch Dermatophagoides genannt, gehört zur Milbengattung, welche wiederum zur Spinnengattung gehört. Im Hausstaub selber sind 13 Arten von circa 49 Gesamtarten zu finden. Ursprünglich sind sie von Vogelnestern übertragen worden und haben sich weltweit verbreitet. Die Lebensgröße einer Hausstaubmilbe beträgt 0,1 bis 0,5 mm. Ihre Farbe ist weiß. Sie ernährt sich von abgefallenen Hautschuppen, welcher der Mensch zu täglich 0,5 bis 1 g abstößt.

Die Hausstaubmilde kommt normalerweise nur in menschlichen Häusern und Wohnungen vor, da sie außerhalb nur in den oben genannten Nestern überleben können. Die Hausstaubmilbe braucht eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Diese sollte ab 70%, 80% und höher betragen. Optimale Temperaturen für sie sind 15 bis 30° Grad. Die schwierigeren Zeiten sind die Wintermonate. Sie pflanzen sich in dieser Zeit langsamer fort oder verweilen in resistenteren Dauerstadien. Vorwiegend halten sie sich am liebsten auf Betten, Sofas oder Teppichen auf.

Hausstaubmilden können Allergien erzeugen. Auslösenden Faktoren sind Milbenreste, Eier und Milbenkot. Dabei sind die vier folgenden Arten besonders allergieauslösend: Dermatophagoides pteronyssinus und ebenso D. microceras, D. farinae sowie D. siboney. Die Allergien äußern sind in Hautreizungen wie Schwellungen und Rötungen, juckende und tränende Augen, Niesanfälle, Husten bis hin zum Asthma.

Die Hausstaubmilbe kann in ihrem Vorkommen reduziert werden, indem die oben genannten Produkte regelmäßig und gründlich gereinigt werden. Insgesamt empfiehlt sich für Allergiker, auf Laminat-, Holz- oder Fliesenböden zurückzugreifen. Die Betten können mittels Milbenschutzlacken geschützt werden. Diese verhindern ein Herankommen der Milben von den Matratzen her, da sie plastikähnlich abgedichtet sind. Sie sind gleichzeitig abwaschbar. Zudem gibt es Produkte, die Milben abtöten und die entsprechenden Sofas, Betten und Teppich eingesprüht werden können.

Falls der Allergiker eine Kur machen möchte, empfehlen sich Orte in höheren Bergregionen. Ab circa 1.200 bis 1.700 Meter Höhe, je nach unterschiedlicher Auffassung, hat die Hausmilbe keine günstige Lebensbedingung mehr.