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Bauchschläfer

Die Schlafposition sagt etwas über den Charakter aus, sagt US-Psychologe Samuel Dunkell. Empirisch belegen konnte er dies aber nicht. Tatsächlich hat jeder Mensch eine präferierte Schlafposition wie z.B. der Bauchschläfer. Nach statistischen Erhebungen gibt es aber nur ca. 13%, die die Position des Bauchschläfers bevorzugen und so am besten einschlafen könnnen. Am liebsten schlafen Bauchschläfer dabei ganz flach und ohne Kissen und haben die Arme entweder weit neben sich ausgestreckt oder unter dem Kopf versteckt. Warum so wenig Menschen Bauchschläfer sind liegt daran, dass es sich um eine problematische Schlafposition handelt, z.B. um ungestört atmen zu können. Denn dadurch, dass der Kopf zur Seite geneigt ist, kann es oftmals zu Rückenschmerzen und der Verdrehung der Halswirbelsäule beim Bauchschläfer kommen. Hinzu kommt, dass beim Bauschläfer ein stärkerer Druck auf innere Organe ausgeübt wird, welche dadurch mehr arbeiten müssen, um richtig durchblutet zu werden. Besonders bei Übergewicht und schwereren Personen kann es beim Bauchschläfer zu Problemen und einem unruhigen Schlaf kommen. 

Auf was sollten Bauchschläfer beim Matratzenkauf achten?

Für Bauchschläfer ist es wichtig, dass die Matratze nicht zu hart ist, damit sie in Bauchlage der spezifischen Form der Wirbelsäule gerecht werden muss. Dies bedeutet, dass Bauchschläfer eine Matratze nehmen sollten, die über eine ausreichende Elastizität und Anpassung verfügt. Nur wenn das Becken des Bauchschläfers etwas in die Matratze einsinken kann, wird einer Stauchung des Lendenwirbels entgegen gewirkt. Des Weiteren ist bei der Auswahl einer Matratze für Bauchschläfer wichtig, dass sie nicht zu hart und nicht zu weich ist. Ist die Matratze zum Beispiel zu wich, kann es sein, dass zu viel Druck auf den Bauchraum und die inneren Organe entsteht, wodurch das Atmen für den Bauchschläfer noch anstrengender wird. 

Bauchschläfer sind während des Schlafes recht aktiv, daher ist es empfehlenswert, eine Matratze zu wählen, auf der sich der Bauschläfer frei bewegen kann. Daher empfehlen sich Matratzen, die sich auf die Körperform besser anpassen, denn es kann sein, dass der Bauschschläfer irgendwann mal wieder zum Seitenschläfer wird. Es hat sich herausgestellt, dass sich Visco- und Gelschaummatratzen nicht sehr gut für Bauchschläfer eignen, sondern eher Taschen- oder Tonnentaschenfederkernmatratzen. Das liegt vor allem an der guten Anpass- und Dehnbarkeit, was wichtig ist für die Bewegung im Schlaf. Bauchschläfer profitieren immens von der richtigen Auswahl der Matratze, denn es ist wichtig den Lenden und Halswirbebereich durch die ungünstige Schlafposition zu unterstützen. 

Was für ein Kissen sollten Bauschläfer verwenden?

Oftmals verwenden Bauchschläfer kein Kissen, wovon aber sehr abzuraten ist. Vor allem ein anschmiegsames und flaches Kissen, welches sich selbst regulieren lässt, ist empfehlenswert. Auf diese Weise wird bei Bauchschläfern überdehnte Halswirbelsäule entgegengewirkt. Da vor allem Nacken- und Schulterbereich durch die Schlafposition betroffen sind, spielt ein anpassbares Kissen für Bauchschläfer eine enorm wichtige Rolle. Wenn Bauschläfer kein Kissen verwenden, kann es dazu führen, dass sie die Arme als zusätzliche Stütze verwenden, wodurch Schultergelenke überstreckt werden können. Wichtig ist bei der Auswahl des Kissens, dass es schön flach sein muss, sodass die Halswirbel nicht überdehnt werden.  In der Praxis haben sich Kopfkissen für Bauchschläfer bewährt, die anschmiegsam, flach und individuell anpassbar sind, wie z.B. das hochwertige NOX Kissen.