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Atmungsaktivität

Atmungsaktivität bedeutet, dass von z.B. 5000 in 24 Stunden 5000 g Wasserdampf durch einen Quadratmeter austreten können. Durch 1 m2 Membran können 30 bis 300 g Dampf pro Stunde entweichen. Hierfür ist das Maß die Wasserdampfdurchlässigkeit (MVTR).

Was heißt das in Bezug auf Matratzen? 

Die Atmungsaktivität spielt eine große Rolle bei der Auswahl der richtigen Matratze. Hautschuppen verliert der Mensch nachts, ebenso wie viel Flüssigkeit in Form von Schweiß. Schweiß entsteht, wenn der Körper überschüssige Energie in Form von Wärme abgeben möchte. Dies passiert zum einen zu 10% über das Atmen und über den Schweiß der nachts produziert wird.

Bis zu 1⁄2 Liter Schweiß und darin enthaltene Salze dringen während des Schlafs in die Matratze ein.

Es ist also sehr wichtig, dass die Feuchtigkeit nachts von der Matratze abtransportiert wird. 

Die Matratze sollte Materialien enthalten die atmungsaktiv und wasserdampfdurchlässig sind, die das Feuchtigkeitsmanagment regulieren. 

Besonders Taschenfederkern-Matratzen eignen sich sehr gut dafür. 

Es werden meistens chemische Fasern (Chemiefasern) als auch natürliche Fasern (Naturfasern), wie auch eine Mischung aus beiden Materialien sog. Mischgewebe in den Obermaterialien verwendet. 

Sehr häufig wird eine Tencel-Naturfaser verwendet. Das Tencel Material  hat eine antibakteriellen Wirkung und besitzt eine sehr geringe Geruchsbildung. Obwohl Naturfasern den Körperschweiß nicht so gut abgeben können wie Kunstfasern, werden sie dennoch sehr häufig verwendet, da sie bis zu einem Drittel Ihrer Masse an Flüssigkeit aufnehmen können ohne sich nass anzufühlen. 

Bei Chemiefasern werden unter anderem Polyester, Nylon (Polyamid), Polyacryl als auch Polyurethan (Elasthan) verwendet. Chemiefasern transportieren den Schweiß sehr schnell ab. Allerdings können sich in Chemiefasern geruchsbildende Bakterien gut vermehren. Um dies zu verhindern werden in das Material Silberionen eingewoben, welche aber bei einigen Trägern eine sogenannte Textildermatitis auslösen kann. 

Bei extremen Belastungen kann der Körper bis zu zwei Liter Schweiß pro Stunde abgeben, so dass hier auch bei hoch atmungsaktiven Materialien schnell die Grenzen erreicht werden. Durch eine extrem gute Klimaregulierung sind Taschenfederkern-Matratzen eher weniger davon betroffen und eigenen sich sensationell für „Schwitzer“. Da gerne bei feucht-warmem Wetter mit Temperaturen oberhalb von 15 °C Klimamembranen allein nur sehr eingeschränkt funktionieren. 

Bei Matratzen weist ein klimaregulierender und hypoallergener Tencel-Naturfaser-Bezug eine optimale Atmungsaktivität auf. Um die Zirkulation innerhalb einer Matratze zu verbessern, wird meist Taschenfederkern empfohlen. Somit atmet die Matratze die ganze Nacht und es wird keine überflüssige Feuchtigkeit in der Matratze gespeichert.